Fitness-Vorsätze fürs neue Jahr - Wie es nicht sein sollte

Wieso überhaupt Vorsätze?

Wenn doch ohnehin nur 8% ihre Vorsätze wirklich durchziehen, warum sollte man sich überhaupt erst welche machen? Einfach runter vom Laufband, den Kühlschrank plündern und die Plauze akzeptieren. Aber bevor es soweit kommt, beschreibe ich euch die Gründe weshalb die meisten Menschen ihre Vorsätze nicht halten (können), wie man es vermeidet, dass gute Absichten sich in Rauch auflösen und nichts bleibt als der Kühlschrank und eine Studiomitgliedschaft die man nicht nutzt.

Das Alkohol-Boykott

An diesem Punkt haben wir wahrscheinlich alle schon einmal gehört, dass Alkohol mehr Gift, als Genussmittel ist. Aber schon Paracelsus wusste:„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Ich möchte niemanden zum Trinken ermuntern, noch übermäßigen Genuss proklamieren und doch ist es bekannt, dass ein Glas Rotwein dem Körper eher nützt als schadet. Das im Traubensaft enthaltene Quercetin und Resveratrol kann den Blutdruck senken, das Cholesterin regulieren und das Blut verdünnen. Komplett auf Alkohol zu verzichten, macht unter Umständen anfälliger dafür auf einen Schlag größere Mengen zu konsumieren. Deshalb gilt vor allem für Sportler: Zum Essen ein Glas Wein, oder ein Bier mit den Kumpels hat noch keinem geschadet, vor allem nicht der Lebensqualität.

Ab heute bin ich auf Diät!

Der menschliche Körper ist nicht dafür gemacht, sich nach Checklisten, Uhrzeiten und extremen Regeln zu ernähren. Wir laufen alle noch im "Steinzeit-Modus". Nehmen wir mehr Essen zu uns als wir brauchen, lagert es der Körper als Fett ein - für schlechte Zeiten. Nehmen wir weniger zu uns, als wir verbrauchen nehmen wir ab! Aber nicht zuerst das Fett, zuerst reduziert der Körper Muskelmasse, da er daraus leichter Energie gewinnen kann als aus Fett! Auch verringert sich unser Grundumsatz, da der Organismus auf Sparflamme herunterfährt um im Ernstfall immernoch dem Säbelzahntiger entkommen zu können. Es gilt also keine extremen Diäten zu machen, sondern vielmehr seine Ernährung so aufzustellen, dass der Körper alles bekommt was er braucht. Die Ernährung sollte vor allem: Spaß machen, in den Alltag passen, nicht als Diät gesehen werden und uns unterstützen die besten Leistungen abzurufen!

Jeden Tag eine Trainingseinheit

Am ersten Januar ist man meist sehr motiviert! Man startet voller Elan in ein Trainingsprogramm um 2016 in die beste Form aller Zeiten zu kommen! Aber es gibt auch hier ein "Zuviel". Um wirklich Fortschritte zu machen sollte man, auch als Anfänger, dreimal die Woche Sport treiben. Doch wer sich jeden Tag das volle Programm gibt, gefährdet nicht nur den Erfolg in Form von Muskelwachstum, Fettabnahme, oder Ausdauerzugewinn, sondern auch seine Gesundheit! Jedes Training bedeutet Stress für das Immunsystem. Und eine gute Gesundheit sollte stets über jedwedem Training stehen. Angepasstes Training, mit ausreichend Ruhe dazwischen tut dem Körper gut und stärkt das Immunsystem sogar, aber alles was darüber hinaus geht kann schädlich sein. Kurzum: Vermeidet Übertraining, denn es könnte dem Immunsystem schaden und euch anfälliger für Krankheiten machen, die euch dann von Eurem Erfolg abhalten.

Abschließend möchte ich euch noch einen Rat mitgeben: Glaubt nicht an eine magische Pille oder ein teures Trainingsprogramm. Es gibt kein Geheimnis, die Formel ist einfach: Harte Arbeit über eine lange Zeit, kombiniert mit guter Ernährung und ausreichender Regeneration ergibt den gewünschten Erfolg! Wenn du etwas an dir ändern möchtest, dann geh' raus und mach' es, aber informiere dich wie du dein Ziel am besten erreichen kannst, ohne an Lebensqualität zu verlieren! Es gibt nichts, was dich zurückhält die bessere Version deiner selbst die in der Zukunft auf dich wartet zu erreichen!

Einen guten Start ins neue Jahr und umsetzbare Vorsätze wünscht Euch,

Tobias Henreich | TOBIASHENREICH.COM

Zuerst erschienen auf SNOBTOP

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